Hausbooturlaub 2016: Tag 3

Den Vormittag verbrachten wir noch an der Insel Marchjepôle auf dem Schiff und hofften auf besseres Wetter, um noch einmal den Strand zu besuchen. Am Mittag entschieden wir uns für die Weiterfahrt und machten uns auf in Richtung Heeg.

Vor der Hafeneinfahrt in Heeg machte uns der stärkere Wind etwas zu schaffen, aber im geschützten Hafenbecken war es dann fast wieder Windstill, so dass wir perfekt an der zugewiesenen Anlegestelle das Schiff festmachen konnten.

Der Passantenhafen Heegerwâl wurde erst vor kurzem moderniesiert und liegt nur eine Brücke entfernt vom Heeger Zentrum – ein Tipp, falls ihr mal in der Nähe seid. Das Ortszentrum von Heeg bietet neben kleinen Geschäften für den täglichen Bedarf, Geschenke und Urlaubsmitbringsel auch einige schöne Restaurants – direkt am Wasser gelegen.

Pegasus im Passantenhafen Heeg.
Pegasus im Passantenhafen Heeg.

Hausbooturlaub 2016: Tag 2

Nach einer schaukeligen Nacht haben wir das erste Frühstück in der Dinette – mit Blick auf das Sneekermeer – zu uns genommen. Nach dem Frühstück legten wir ab und umrundeten die Insel Greate Griene mit dem Ziel Tjeukemeer. Hier gibt es eine kleine Insel – Marchjepôle – mit Sandstrand, welche uns schon letztes Jahr interessiert hatte. Damals war das Wetter aber leider so schlecht, dass wir die Insel im Regen kaum erkennen konnten.

Dieses Jahr war uns aber ein sehr schöner Tag – an einem der letzten freien Anlegestellen – gegönnt und wir konnten am Sandstrand entspannen und baden. Zum Abend ging es nochmal – diesmal mit Wein – an den Strand, von wo aus wir ein Schauspiel mit zahlreichen Wetterleuchten beobachten konnten.

Sandstrand auf der Insel Marchjepôle.
Sandstrand auf der Insel Marchjepôle.

Hausbooturlaub 2016: Tag 1

Heute sind wir mit dem voll geladen Auto in aller Ruhe – nach dem Frühstück – in Richtung Friesland aufgebrochen. Da wir wenig Verkehr hatten, waren wir frühzeitig am Ziel, um vor der Bootsübernahme noch beim großen Supermarkt anzuhalten, um uns mit dem noch fehlenden Proviant zu versorgen.

Im Starthafen konnten wir dann direkt das Schiff übernehmen und beladen. Nach einer kurzen technischen Einweisung hätte es auch eigentlich schon losgehen können, aber das Bugstrahlruder hat beim Ablegen den Dienst verweigert und musste noch kurzfristig durch ein Ersatzteil ausgetauscht werden.

Danach ging es dann bei strahlender Sonne los. Für die erste Probefahrt blieb immer noch genügend Zeit. Aber schon nach der Hafenausfahrt erwartete uns reger Verkehr. Dies waren wir vom letzten Jahr so nicht gewohnt. Aber mit Ruhe, Rücksicht und gedrosseltem Tempo kamen wir auch mit dieser Situation gut zurecht. Nachdem wir die Schleuse in Terherne durchfahren haben, überquerten wir das Sneekermeer, fuhren einmal um die Insel Kolmeersland und übten an einem Marrekrite Anleger an der Greate Griene das An- und Ablegen.

Hier gefiel es uns so gut, dass wir über Nacht geblieben sind und einen wunderschönen Sonnenuntergang vom Deck aus erleben konnten.

Sonnenuntergang an der Greate Griene.
Sonnenuntergang an der Greate Griene.